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SEHENSWÜRDIGKEITEN
SEHENSWÜRDIGKEITEN

Hohe Gebirgsketten, Höhlen und Schluchten, Flüssen und Seen, Tälern und Wäldern, traumhafte Reiseziele an der bulgarischen Schwarzmeerküste, verschlafene Fischerdörfer, Naturschutzgebiete mit einer ungeahnten Artenvielfalt und auch kulturhistorische Bauten und Denkmäler warten in Bulgarien auf Sie. Es handelt sich jedoch um viel mehr als nur eine Handvoll Sehenswürdigkeiten.

 


Die zahlreichen Klöster Bulgariens waren die Hüter der Orthodoxie und die Bewahrer der nationalen Identität. Sie überlebten, wenn auch dezimiert, die Unterdrückung im Osmanischen Reich und die laizistische kommunistische Herrschaft. Auch heute sind sie mehr als Sehenswürdigkeiten. Die Klöster sind in Bulgarien ein Teil der geistigen und spirituellen Mitte des Landes.


Die Umgebung der mittelalterlichen Hauptstadt Veliko Tarnovo in der Provinz Lovetsch besitzt in einem Umkreis von nur sechs Kilometern Luftlinie eine ganze Reihe von bemerkenswerten Klöstern. Nördlich der Stadt liegt malerisch vor einer Felsensteilwand das Patriarchenkloster der Heiligen Dreifaltigkeit (Manastir Sweta Troiza). Nahebei, aber nicht direkt verbunden, findet man in malerischer Lage das größte Kloster der Umgebung und das viertgrößte in Bulgarien, das Preobrashenski Monastir (Kloster Verklärung Christi). Nicht weit liegt auch das Dorf Arbanassi, einst Sommerresidenz der Zaren und Wohnort reicher Bürger, wo noch zwei Klöster - Sweti Nikola und Uspenie Bogoroditschno (Entschlafung der Gottesmutter) zu finden sind.

 


Viele Häuser und Gebäude besitzen in Arabanassi nationale Bedeutung. Aus diesem Grund wurde das Dorf in seiner Gesamtheit auch zum architektur-historischen Reservat erklärt. In Bulgarien gibt es eigentlich viele solche Reservate. Die denkmalgeschützte Altstadt von Plovdiv ist auch sehr gut erhalten. Auf begrenztem Raum kann man durch verschiedene Epochen spazieren, die Atmosphäre der Stadt aus der Zeit der Bulgarischen Wiedergeburt (18-19 Jahrhundert) verspüren und antike Gebäude erkunden, die in das moderne Leben integriert sind. Die Altstadt, wie der Komplex berühmt ist, befindet sich auf einer natürlichen Erhebung die aus drei Hügeln besteht (die sich nah an einander befinden: Hügel Dzhambaz, Nebet und Teksim).

 


Nur 80 Km. von Plovdiv entfernt, in den Bergen von Sredna Gora-Gebirge, findet man die Kleinstadt Kopriwschtiza. In der Stadt befinden sich zahlreiche Häuser aus der Zeit der „Bulgarischen Wiedergeburt“. Viele Museumshäuser erinnern an die Helden des Aprilaufstands gegen die Türken von 1876. Seit 1952 ist Kopriwschtiza offiziell eine Museumsstadt. Seit 1965 findet in Kopriwschtiza auch alle fünf Jahre das bulgarische nationale Folklorefestival statt, bei dem tausende Künstler auftreten und Kunsthandwerker ihre Erzeugnisse ausstellen. Bulgarische Volkslieder sind in der heutigen Zeit wieder sehr populär.


Die Sieben Rila-Seen sind die meistbesichtigten Seen in Bulgarien. Sie liegen in einer Höhe von 2100 bis 2500 Metern im gleichnamigen Gebirge inmitten einer malerischen Landschaft, nicht weit von der Stadt Sapareva Banya.

 


UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte


In Bulgarien gibt es auch 9 ganz besondere Stätten, die von der UNESCO zum Weltkurturerbe erklärt wurden. Dazu zählen die Kirche von Bojana, die Felskirchen von Iwanowo, Nessebar, die Reiter von Madara, das Rila-Kloster, die Naturparks Srebarna und Strandscha sowie die zwei Thrakergräber von Kasanlak und Sweschtari.


1. Kirche von Bojana befindet sich in Sofia am Fuße des Witoscha-Gebirges. Weltberühmt sind die Fresken der Kirche von Bojana.

 


2. Felskirchen von Iwanowo - Im Osten des Dorfes Iwanowo liegen mehrere orthodoxe Kapellen, Kirchen und Klosterräume, die zusammen das Kloster Iwanowo bilden. Das Dorf Iwanowo befindet sich im Nordosten Bulgariens ca. 20 Kilometer südwestlich der Donaustadt Russe.

 


3. Nessebar - Nessebar ist eine Stadt am Schwarzen Meer in der Nähe von Burgas. Die kleine Stadt entstand aus einer thrakischen Siedlung und wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. von Griechen besiedelt. Die Altstadt von Nessebar ist heute ein Freilichtmuseum.

 


4.  Reiter von Madara – so bezeichnet man ein Felsenrelief aus dem frühen Mittelalter in der Nähe der ehemaligen bulgarischen Hauptstadt Pliska. Es befindet sich auf einer Klippe in einer Höhe von 100 Metern. Wenn der Euro in Bulgarien eingeführt wir, soll der Reiter von Madara die 1-Euro-Münze zieren.

 


5. Rila-Kloster - Das Kloster liegt im gleichnamigen Gebirge etwa 120 Kilometer südlich von Sofia. Es wurde zu Beginn des 10. Jahrhunderts vom Hlg.Ivan Rilski gegründet und ist das größte Nationalheiligtum aller Bulgaren.

 


6. Srebarna – ist ein Biosphärenreservat im Nordosten Bulgariens an der Donau. Das Gebiet umfasst mehr als 900 Hektar. Der Srebarna-See ist Teil des Biosphärenreservats. An die 100 Vogelarten nutzen dieses Gebiet als Brutplatz und etwa 80 verschiedene Zugvogelarten überwintern in dem Reservat.

 


7. Nationalpark Pirin - Der Nationalpark Pirin befindet sich im Pirin-Gebirge, welches sich wiederum im südwestlichen Teil Bulgariens befindet. Der Bereich des Nationalparks schließt 7 Gemeinden im Kreis Blagoevgrad mit ein – Bansko, Gotse Delchev, Razlog, Sandanski, Strumyani, Kresna und Simitli. Der Park hat mehrere Parkbereiche - “Sinanica“, “Bayuvi dupki“, “Vihren“, Bezbog“ und „Kamenitsa“, ein Teil davon ist das Gebiet „Trite reki“. Ein Teil des Nationalparks ist auch eines der ältesten Reservate in Bulgarien - „Bayuvi Dupki – Dzhindzhiritsa“. Im Jahre 1934 wurde es zum geschützten Territorium erklärt, um die natürlichen Überbleibsel der Wälder aus weißer und schwarzer Bergkiefer und den Abwechslungsreichtum der Pflanzen- und Tierarten zu erhalten. Im Jahre 1977 wurde es zum Biosphärenreservat nach dem Programm „Mensch und die Biosphäre“ von UNESCO erklärt. Im Jahre 1994 wurde auch das andere Reservat im Park zur geschützten Zone erklärt - „Yulen“.

 


8. Thrakergrab von Kasanlak - befindet sich in der Nähe von der Stadt Kasanlak in der Mitte des Landes. Einst stand hier die thrakische Hauptstadt Seuthopolis. Das Thrakergrab von Kasanlak gehört zu einer antiken Nekropole. Das Bienenkorbgrab ist mit einem Ziegelgewölbe geschmückt und stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Die Grabkammer sowie der Vorrraum sind mit interessanten Wandgemälden verziert. Das Grab von Kasanlak gilt als die besterhaltenste Sehenswürdigkeit aus der Zeit der Thraker in ganz Bulgarien.

 


9. Thrakergrab von Sweschtari - liegt in der Nähe des Dorfes Sweschtari, etwa 40 Kilometer von der Stadt Razgrad entfernt, im Nordosten von Bulgarien. Es stammt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Wahrscheinlich handelt es sich um die letzte Ruhestätte des getischen Königs Dromichaites. Hervorstechend sind die Karyatiden am Thrakergrab von Sweschtari. Karyatiden sind weibliche Skulpturen, die die Aufgabe von Säulen übernehmen. Die Karyatiden am Thrakergrab von Sweschtari sind außergewöhnlich, da sie halb Mensch und halb Pflanze sind.

Source: http://whc.unesco.org/en/statesparties/bg 

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